RS tramin ansitz unterspaur
RS tramin ansitz unterspaur

Ansitz Unterspaur

Der gotische Ansitz Unterspaur in Tramin wurde wahrscheinlich unter Margarete von Tirol, genannt Margarete Maultasch, erbaut.

Einer der bekanntesten Ansitze in Tramin nennt sich Unterspaur. Auch dieser Edelsitz aus dem 14. Jahrhundert ist an seiner gewölbten Toreinfahrt erkennbar, das ihn von einem Bauernanwesen unterscheidet. Das Portal mit Sandsteinrahmen daneben führte einst in die St. Margarethen Kapelle: Haus und Kapelle bildete zusammen den Ansitz Unterspaur, der von Margarete von Tirol den Grafen Spaur als Lehen gegeben wurde. Die vom Nonsberg stammende Familie stieg in den Grafenstand auf und stellte in den folgenden Jahrhunderten mehrere Bischöfe.

Auch die Familie Langenmantel von und zu Langenthal, denen die Ansitze Langenmantel in Tramin und Thalegg in Eppan gehörten, zählte zeitweise zu den Besitzern. Um 1500 wurde der gotische Ansitz Unterspaur von Kaiser Maximilian I. “gefreit”, u.a. von der Steuer. Beim Dorfbrand 1796 brannte er - wie so viele andere Gebäude - ab und wurde vollständig wieder aufgebaut.

Heute ist das historische und seit 1951 als Traminer Baudenkmal geschützte Gebäude in mehrere Wohneinheiten aufgeteilt und kann nur von außen besichtigt werden. Und wie ist der Ansitz Unterspaur zu erreichen? Er befindet sich entlang der einstigen Hauptstraße nach Kurtatsch, heute Andreas-Hofer-Straße (Nr. 5-7-9), im südlichen Teil von Tramin. Im Dorfzentrum, einige Gehminuten entfernt, gibt es Parkmöglichkeiten und eine Bushaltestelle.

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