Frühlingstal

Durch das besonders milde Klima im Überetsch wird das Frühlingstal bereits Ende des Winters von einem Blütenteppich bedeckt.

Falls die meteorologischen Bedingungen es zulassen, wird ein Wanderweg zwischen Eppan und Kaltern bereits Ende Februar von einem Teppich von Blumen bedeckt. Wenn andernorts in Südtirol noch Schnee liegt und die Skipisten sich in perfekten Verhältnissen präsentieren, strecken hier bereits Leberblümchen und Große Schneeglöckchen (Frühlingsknotenblumen oder Märzenbecher) ihre Köpfchen aus der Erde und tauchen das Frühlingstal in der sonst braunen Landschaft in grüne, weiße und violette Farben. Später folgen auch Krokusse und Veilchen, Schlüsselblumen und Lungenkraut, Scharbockskraut und Windröschen.

Das Frühlingstal, oder Fabióntal, ist ein klimatisches Naturphänomen und eine botanische Sehenswürdigkeit, sowie ein wunderschönes Biotop und Naherholungsgebiet. Da es in einer sumpfigen Mulde liegt, ist es klimatisch begünstigt: Die warme Luft aus dem Süden strömt direkt in das Tal, und um den kleinen Angelbach erblüht die Landschaft. Rundherum wachsen Erlen. Bitte beachten Sie, dass das Gebiet geschützt ist: Das Pflücken der Blumen ist somit verboten!

Die Wanderung durch das Frühlingstal führt ohne großen Höhenunterschied vom Großen Montiggler See in Eppan über den Mitterberg bis zum Talkessel des Kalterer Sees in Kaltern - oder umgekehrt. Vom Start- bzw. Endpunkt in Kaltern ist es noch ein kurzer Spaziergang bis zum Seeufer. Die 1,5-stündige Wanderung durch das Frühlingstal ist natürlich besonders Ende Februar bzw. Anfang März sehr beliebt und zieht auch viele Familien und Hobbyfotografen an.

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