Kirche Niklas

Kirchen

Mit der St. Peter Kirche in Altenburg hat in Kaltern die erste christliche Kirche der weiteren Umgebung gestanden.

KALTERN:

> St. Peter Kirche in Altenburg
In den Ruinenmauern sind die Reste einer ursprünglich dreischiffigen Basilika aus dem 6. Jahrhundert zu orten. Eine in Felsen gehauene Wanne soll als frühchristliches Taufbecken gedient haben. Darüber stand eine Kapelle. Phantasievolle Autoren sehen in der Vertiefung eine heidnische Stätte für Menschenopfer - andere die Schlafstätte des Hl. Vigilius.

Ideal zu verbinden mit einem Ausflug auf die Altenburger Aussicht und in die Rastenbachklamm.


TRAMIN:

> Pfarrkirche Tramin
Nach Überlieferungen soll Heinrich, Sohn des langobardischen Grafen Regineno, im 9. Jahrhundert in Tramin eine Eigenkirche erbaut und ihr die Reliquien der Hl. Julitta und ihres Sohnes Quiricus übergeben haben. Der ursprünglich romanische Kirchenbau reicht mindestens bis in das frühe 13. Jahrhundert zurück.

Ende des 14. Jahrhunderts wurde der gotische Chor der Pfarrkirche erbaut, ein Meisterwerk mit prächtigen Sandsteinquadern und verputztem Füllmauerwerk und sechs eleganten Strebepfeilern, welche das zierliche Netzgewölbe innen stützen.

Das romanische Kirchenschiff mit flacher Holzdecke blieb bis ins 20. Jahrhundert erhalten, danach wurde es 1909 durch einen Neubau unter Belassung des gotischen Chorraumes ersetzt. Das Langhaus wird durch je drei runde Pilastersäulen in drei gleich hohe Schiffe gegliedert.

Besonders sehenswert sind die noch erhaltenen und restaurierten gotischen Fresken im Chorraum. Neben dem Hauptaltar im Chorraum gibt es auch noch einen Marien-, Josef-, Sebastiani- und Jakobusaltar.


> St. Jakob zu Kastelaz
Auf aussichtsreichen Hügelvorsprung oberhalb von Tramin beherrscht die Kapelle St. Jakob die Landschaft. Bronzefunde aus vorgeschichtlicher Zeit und Münzfunde aus der Römerzeit beweisen, dass an diesem sonnseitigen Hang seit langem Menschen gesiedelt haben.

Urkundliche Erwähnung findet St. Jakob in Kastelaz erstmals 1214. Die Bauzeit erstreckte sich von 1215 bis 1220, danach ging man an die Ausmalung an die Kapelle zum hl. Jakobus über.

Zu den bekanntesten Fresken im romanischen Teil des Kirchleins zählen je vier Fabelwesen zu beiden Seiten der Altarmensa.
1441 übermalte der Meistergeselle Ambrosius des Meisters Hans Künig von Bruneck auftragsgemäß die Apsisgemälde mit Kalkmilch, weil sich die Zeit geändert hatte. Sie wurden erst wieder Ende des 19. Jahrhunderts freigelegt.


> St. Valentin am Friedhof
Die Kirche St. Valentin, welche seit 1787 die Funktion der Friedhofkirche erfüllt, befindet sich südlich von Tramin am Rande der Weinstraße.
Die Kapelle wird erstmals 1276 erwähnt.

Nach Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die alte Kapelle vollständig umgebaut, erweitert und mit einer flachen Decke versehen.

Von der alten Einrichtung ist nur wenig erhalten geblieben, aber von großer Bedeutung sind die noch erhaltenen Fresken, welche großteils erst im 20. Jahrhundert freigelegt wurden.


> St. Mauritius in Söll
Inmitten von Weinbergen auf einem sonnigen und fruchtbaren Hang in Söll, nördlich von Tramin, befindet sich die St. Mauritius Kirche.

Die Kirche entstand zur Blütezeit ritterlicher Frömmigkeit in der Kreuzfahrerzeit um etwa 1200.

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Kirche mehrmals umgebaut bzw. erweitert.

Sehr bedeutend ist der Freskenwandschmuck der Kirche, der nach der Fertigstellung des Umbaues um 1380 angebracht und im 15. Jahrhundert ergänzt worden ist.


> St. Joseph in Rungg
Die kleine St. Josephs-Kapelle wurde in der Fraktion Rungg bei Tramin im neuromanischen Stil um 1901 erbaut. Der Turm mit Spitzhelm wurde 1908 dazugebaut.


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